Früher war für mich Pat Benatar ganz klar Frauen-Rock´n´Roll und den hört man als Mann gefälligst nicht. Aber wenn man die Nummer jahrelang nicht mehr gehört hat und sich – warum auch immer – wieder daran erinnert…
Eigentlich doch irgendwie ne coole Nummer.

Pat Banatar tourt in den USA übrigens bis heute, ihr letztes Album erschien 2003. Love Is A Battlefield ist von 1983.


Killing Joke – Love Like Blood
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Ich kenne von Killing Joke nur diesen einen Titel – und ich muß ehrlich zugeben, ich bin erst wieder auf ihn gestoßen, als ich nach etwas ganz anderem recherchiert habe. Dabei ist der Track ein durchaus amtlicher Rocktitel von 1985….

Selig: Ist es wichtig?


SELIG # ist es wichtig !!! #
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Einst von MTV und VIVA gehypt ohne Ende, hat man vom Comeback von Selig eher so nebenbei etwas mitbekommen. Dabei hatten sie echt gute Hits, von denen man aber irgendwie auch nix mehr hört. Schöne basslastige Stücke, wie eben „Ist es wichtig?“ von 1995. Ein Lied auch mit sehr coolem Video. Aber Videos sieht man heute ja eh weniger. Manchmal frage ich mich, warum MTV noch Music TeleVision heißt…

Icehouse: Street Cafe

Was ist das eigentlich? Rock? Pop? Mir is das eigentlich schnurz egal. Ich muß einen Titel nicht in eine Schublade werfen, um ihn gut zu finden. Icehouse ist auch mal wieder so ne Gruppe, die irgendwie in Vergessenheit geraten ist – und auch ich mußte mich an die Gruppe anstrengen, mich an sie erinnern.
Typischer 80er Jahre Titel und trotzdem zeitlos.
2005 kam noch mal ein Remix Album mit Icehouse Titeln auf den Markt – aber ganz ehrlich? Das habe ich auch erst mitbekommen, als ich zu dem Titel recherchiert habe…



MONSTER MAGNET – Space Lord – MyVideo

Ein One Hit Wonder? Space Lord (1998) ist der einzige kommerziell erfolgreiche Titel von Monster Magnet in Deutschland. Das hat aber gerade bei Rockbands nicht wirklich etwas zu sagen, ob sie erfolgreich sind. Schließlich versorgen sich die Fans solcher Bands eher über Alben, als über Singles. Und Monster Magnet veröffentlicht weiter fleißig Alben, das diesjährige heißt Mastermind und ist das 11. Album.

Schön immer die Zensierungen für die prüden Amis. Verdammt, das heißt nun mal „Space Lord Motherfucker“ und nicht „Space Lord Mother Mother“. Gute Rocknummer, geht mächtig nach vorn.


Sie kamen mit der Neuen Deutschen Welle hoch, ich würde sie zu dieser aber nicht zählen. Spliff war ursprünglich mal die Band von Nina Hagen und als diese ausstieg machten sie ohne Nina ihre eigene Musik. Ich war ernsthaft erstaunt, daß zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft ein neues Best Of der Band erschienen ist – kennen wirklich noch so viele Spliff, daß sich das lohnt?

Die Band gab es nur 5 Jahre (1980-1985) – und ihre Gründung ist 30 Jahre her.
Die Musik ist irgendetwas zwischen Punk und Funk mit deutschen Texten und garantiert nicht so flach, wie manche NDW Titel. Eigentlich wollte ich ja „Radio“ von Spliff featuren, aber es ist ums Verrecken kein Video davon im Netz zu finden. Herzlichen Glückwunsch von 1982 ist aber auch ein guter Track, der besser für Spliff steht, wie „Carbonara“, ihr wohl bekanntester Titel – den würde ich tatsächlich der NDW zuordnen…

Republica: Ready to go


Ready To Go
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Kennt irgendwer noch Republica? Sie nannten ihre Musik Techno-Pop Punk Rock. Man kann sie wohl zu den One Hit Wonders zählen. Der eine Track von 1996 hat aber auch alles. Die Sängerin Saffron war übrigens Tänzerin bei The Prodigy und hat auch bei Techno Projekten ihre Stimme geliehen.

Republica existiert bis heute, Aber nach den zwei Alben aus den 90ern kam irgendwie nicht wirklich was Neues von ihnen…


The Sisters of Mercy – Temple of love – MyVideo

Ebenfalls 1983, wie der gestrige Titel, entstand dieses kuriose Gemeinschaftsprojekt zwischen den Sisters of Mercy und der israelischen Grand Prix Teilnehmerin von 1983 Ofra Haza. Die Kombination geht aber auf.

Ich habe zu dem Titel eine Erinnerung aus der jüngeren Vergangenheit. Bei einer Geburtstagsfete spielte „Gentlement Agreement“ live und wir kamen auf den Blödsinns-Trip uns „Hyper Hyper“ zu wünschen. Nach jedem Lied Rufe: „Hyper Hyper“. Irgendwann kündigte die Band etwas genervt an, daß sie nun den einzigen Coversong des Abends spielen: Hyper of Love von den Sisters of Hyper 😉

Ich hatte das Album „90125“ von YES nicht persönlich, das war bei mir die Zeit, wo einer in der Schulklasse das Album hatte und das rumgereicht wurde und auf Kassette überspielt. Oldschool eben 😉

Eigentlich Mainstream Rock aus 1983, aber guter. Warum damals alle ach so hart wirken wollenden Bands so hoch gesungen haben, bleibt mir bis heute schleierhaft.

Damals eine meiner Lieblingskassetten, die originale LP hatte ja einer meiner Klassenkameraden.

Billy Idol: To Be A Lover

Billy Idol

Ich bin kein wirklich großer Billy Idol Fan, war das auch in den 80ern nicht. Trotzdem habe ich mich gefreut, daß ich letzthin beim Stöbern auf YouTube über To Be A Lover gestolpert bin. Obwohl Billy Idol in den 80ern aus den Videosendungen nicht wegzudenken war und einige Hits am Start hatte, so wird er im Radioeinsatz und auf Partys doch meist auf Rebel Yell oder White Wedding reduziert.

Ob ihm das Video heute peinlich ist? Aber so war Billy Idol eben. Fast immer oben ohne und die Lippe einseitig nach oben gezogen. Was aus heutiger Sicht ebenfalls eine Prise unfreiwilligen Humor hat sind die Background Vocals, die im typischen 80er Jahre Outfit – ja, das fand man damals sexy – abgehen, wie Schmidts Katze.
Der Song kann meiner Meinung nach mit den immer wieder gespielten Billy Idol Hits mithalten und ist keine B-Seiten Mucke. Subjektiv fand ich ihn sogar besser – wahrscheinlich deshalb, weil ich ihn seit 20 Jahren das erste Mal wieder gehört habe, als ich ihn entdeckt habe.