Robin S.: Show me Love

Wie definiert man einen Evergreen?
Für mich ist Show me Love der Evergreen der House Musik. Das erste Mal wurde das Lied 1993 released. Wer jetzt denkt, daß der Beat dann erst 2011 in „Don’t Wanna Go Home“ von Jason Derülo seine Wiederauferstehung erlebt hat, liegt falsch. Robin S. hat das Lied vorab rereleased. Und das 1997. Ach ja und auch 1999 und auch 2002 und 2008 – zuletzt 2009. Warum? Nun, das Lied wird kommendes Jahr 20 Jahre alt. Und es funktioniert etwas zeitgemäß aufgemischt heute noch immer, ohne nie wirklich zwischendrin von den Dancefloors verschwunden zu sein. Ein Evergreen eben…

Das war wohl die teuerste Maxi, die ich mir jemals im Original gekauft habe, weil ich sie verdammt nochmal unbedingt haben mußte. Wenn ich heute sehe, wie billig man die Scheibe inzwischen bei eBay bekommt…

Darryl Pandy: Animal Magnetism

Und die wichtigste Passage aus dem Song ist leider nicht im Video zu hören – der Acapella Part, den der DJ meiner damaligen Stammdisco des öfteren einfach in andere Stücke mit reingemixt hat oder als Übergang verwendet hat. Aber auch ohne das ein Hammertrack von 1987. Guter, alter Chicago House.

Ultra Nate: Free

Kennt irgendwer noch Ultra Nate? In Amerika hatte sie mehrere Clubhits, in Deutschland war eigentlich nur „Free“ von 1997 bekannt. Und da auch mehr in den Clubs, weniger in den Charts. Ein Track aus der Zeit, als House noch schön harmonisch mit melodischer Stimme sein durfte…


Mighty Dub Kats – Magic Carpet Ride – MyVideo

Man kann kaum listen, bei welchen Projekten Norman Cook alles beteiligt war. Angefangen hat er als Bassist der Housemartins, er war beteiligt an den Beats International, am Houseprojekt Pizzaman, er war Teil der Mighty Dub Kats, war Mitglied von Freakpower, aber eigentlich ist er bekannt als Fatboy Slim. Er war aber noch unter diversen anderen Pseudonymen kreativ…

Magic Carpet RideMighty von den Dub Kats, die aus Cook und Gareth Hansome alias GMoney bestanden, entstand 1995 und hat nix mit dem gleichnahmigen Titel von Steppenwolf zu tun. Es ist einfach ein astreiner Housetrack aus den 90er.

The Sound of Blackness wurden bereits 1969 gegründet und existieren noch bis heute. Die Basis bildet ein Gospel Chor. Die Band vermischt die verschiedensten Musikstile, die sich mit dem Chorgesang vermischen lassen.

The Pressure von 1991 z.B. ist ein eher Housiger Track mit Ann Nesby als Lead Singerin, die aber 1995 die Band verließ.

Wenn der Name „Quadrophonia“ fällt, denken die meisten an den Spielfilm „QuadrophEnia“ über englische Mods aus dem Jahr 1979 und das gleichnamige Album von „The Who“ von 1973, auf dem der Film basiert.

Quadrophonia (mit erinem „o“ statt einem „e“ nach dem ph) ist aber ein schottisches House-/ Technoprojekt, das 1990 mit dem gleichnamigen Track einen Hitparadenplatz im Soundtrack meines Lebens ergattert hat. Geile Nummer voll auf die 12.


Whirlpool Productions – From Disco To Disco
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From Disco to Disco ist irgendwie ne saucoole Nummer – na nennen wir es mal House. Die Band stammte aus Köln, am erfolgreichsten wurde der Titel komischerweise aber in Italien, wo er 1997 9 Wochen lang auf Platz 1 war. Groovt schon vor sich hin, Text und Musik passen nicht immer zusammen – egal, es ergibt trotzdem ne gute Nummer…

Ce Ce Rogers: No Love Lost

Heute mal einen Titel, der nicht wirklich vergessen ist – er läuft immer noch in so manchem House Club (wenn auch meist als Remix), obwohl er immerhin schon 16 Jahre auf dem Buckel hat. No Love Lost stammt tatsächlich schon von 1994.
Schon erstaunlich, wie sich manche Titel Jahrzehntelang auf den Tanzflächen halten – ein echter House Evergreen

Nomad: Devotion

Ein House Brett von 1991. Inzwischen gibt es von dem Teil Remixe, die den Track komplett kastrieren, wie ich schmerzlich auf einer Party feststellen mußte. Leute, wenn Ihr remixt, geht doch besser aufs Original ein – besonders, wenn es so knallt, wie in diesem Fall…


Das Knallervideo, das keiner kennt. Es wurde als Best Video den MTV Europe Music Awards 2006 ausgezeichnet – verdient, wie ich meine. Die Verfilmung von betrunkene-dekorieren.de. Mein Favorit ist eindeutig das Hochsofa. 😉

Zwar wurde das Video ausgezeichnet, aber selten gesendet – im Fernsehen habe ich das nie gesehen. Den Track kannte ich aber schon vor der Preisverleihung aus den Clubs. Guter Housetrack von 2006 – irgendwie kommt es mir vor, als ob ich den schon länger kenne…