Amerie: 1 Thing


Amerie – One Thing
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Für mich ist „1 Thing“ (2005) die beste Funk Nummer der letzten Jahre und auch das Rolling Stone Magazine führt den Song in den „100 Best Songs of the 2000s Decade“ auf Platz 22. Zudem war der Titel im Soundtrack von „Hitch, der Datedoktor“ zu hören. Wieso ich ihn trotzdem relativ selten bis garnicht im Radio höre? Ich weiß es nicht, vielleicht ist er für Deutschland nicht ganz so massenkompatible…

Das Sample „Uh! Yeah!“ verfolgte uns Ende der 80er, Anfang der 90er. Es stammt eigentlich aus dem Titel von Lyn Collins – Think (About It) (1972).

Daß das „geklaut“ war, wußten die wenigsten. Viele dachten Rob Base and DJ E-Z Rock haben das „erfunden“. Vollkommen egal – It takes two war ein Tanzflächenbrett, für das Original bin selbst ich zu jung, um es in der Disse noch erlebt zu haben 😉 Aber trotzdem ein cooler Klassiker.

Stone: Time


STONE "Time"
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Wieder mal ein Klassiker aus meiner Inside Zeit Mitte/Ende der 80er. Und wieder einmal die erschreckende Erkenntnis, daß wir damals eigentlich uralte Schinken gehört haben – der Track ist von 1981, er wurde aber in Deutschland erst 1988 released. Klassische Funk & Soul Nummer, ein Stück Jugend und Heimat für mich…

Chic: Good Times

Good Times ist wohl der am meisten gecoverte oder gesampelte Titel der Disco Ära. Die Baseline hört man aus sehr vielen Titeln heraus. Es ist unglaublich, welche Lieder alles auf genau diesem Track basieren, bzw. Samples daraus verwenden – hier ein einige Beispiele (Quelle Wikipedia):

– „2345meia78“ by Gabriel, O Pensador
– „Another One Bites the Dust“ by Queen
– „Around the World“ by Daft Punk
– „Back to the Old School“ by Just Ice
– „Basic Mega-Mix“ by DJ Shadow
– „B-Boy Bouillabaisse“ by The Beastie Boys
– „Birthday Party“ by Furious Five
– „Body Hot“ by Joe Budden
– „Bounce, Rock, Skate, Roll“ by Vaughan Mason & Crew
– „Celebration (song)“ by Kool & The Gang
– „Charmed Life“ (song) by Mick Jagger
– „Dangerous“ by Busta Rhymes (in the Soul Society remix)
– „Doowutchyalike“ by Digital Underground
– „Everything’s Gonna Be Alright“ by Father MC
– „Good Rhymes“ by Da Click
– „Good Times“ by Mark Knight
– „Glow Of Love“ by Change
– „Happy Just To Be With You“ by Michelle Gayle
– „High Tension“ by SPK
– „Hit Me with That PINGAS“ by G.P. WU
– „Hot Hot Hot“ (song) by The Cure
– „I Like Cherries“ by Audio Two
– „In the Good Times“ by Defunkt
– „It’s All Good“ by Will Smith
– „Just the Two of Us“ by Chubb Rock
– „Last Night A DJ Saved My Life“ (song) by Indeep
– „Leave This Off Your Fu*kin Charts“ by Public Enemy
– „Like This“ by Mixmaster Gee and the Turntable Orchestra
– „Made It Back ’99“ by Beverley Knight
– „Megamix II (Why Is It Fresh?)“ by Grand Mixer DST
– „Monster Jam“ by Spoonie Gee
– „Music to be Murdered By“ from Dan the Automator
– „Na Onseng Delight“ by Dyords Javier
– „Need You Tonight“ by INXS
– „The Adventures of Grandmaster Flash on the Wheels of Steel“ by Grandmaster Flash
– „The Breaks“ by Kurtis Blow
– „Rapper Do Vai“ by Flaminio Maphia featuring Inoki, Benetti DC, KO
– „Rapper’s Delight“ by The Sugarhill Gang
– „Rapture“ by Blondie
– „Refugees on the Mic“ by Fugees
– „The Reverend“ by DJ Jazzy Jeff & the Fresh Prince
– „Rhapazooty in Blue“ by Sicle Cell & Rhapazooty
– „Rip It Up“ by Orange Juice
– „Rock Your Body“ (song) by Justin Timberlake
– „A Roller Skating Jam Named ‚Saturdays'“ by De la Soul
– „Rock the Bells“ by LL Cool J
– „Scratch Monopoly“ by T. La Rock
– „Steppin with…“ by Justin Warfield
– „SuperGood“ by Club House
– „The Anthem“ by Dredknotz
– „The Crown“ by Gary Byrd & The G.B. Experience
– „13 and Good“ by Boogie Down Productions
– „Tripple Trouble“ and „A.W.O.L“ by The Beastie Boys
– „Try It Out“ (song) by Gino Soccio
– „Underground Blues“ by College Boyz
– „Wildstyle“ by Timezone featuring Afrika Bambaata
– „MC’s Delight“ by Grandmaster Caz
– „Wikka Rap“ by Evasions
– „Wot?“ by Captain Sensible
– „You Never Heard of Me & I Never Heard of You“ by Spicey Ham

…und diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!
Dabei ist auch das Original von 1979 ein echtes Tanzflächen-Brett. 31 Jahr jung und noch ein bisschen leise…

Sie kamen mit der Neuen Deutschen Welle hoch, ich würde sie zu dieser aber nicht zählen. Spliff war ursprünglich mal die Band von Nina Hagen und als diese ausstieg machten sie ohne Nina ihre eigene Musik. Ich war ernsthaft erstaunt, daß zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft ein neues Best Of der Band erschienen ist – kennen wirklich noch so viele Spliff, daß sich das lohnt?

Die Band gab es nur 5 Jahre (1980-1985) – und ihre Gründung ist 30 Jahre her.
Die Musik ist irgendetwas zwischen Punk und Funk mit deutschen Texten und garantiert nicht so flach, wie manche NDW Titel. Eigentlich wollte ich ja „Radio“ von Spliff featuren, aber es ist ums Verrecken kein Video davon im Netz zu finden. Herzlichen Glückwunsch von 1982 ist aber auch ein guter Track, der besser für Spliff steht, wie „Carbonara“, ihr wohl bekanntester Titel – den würde ich tatsächlich der NDW zuordnen…

George Clinton: Atomic Dog

Mein Lieblingstitel Funk Legende George Clinton von 1982.

Auf dem Lied basiert auch „What’s My Name?“ von Snoop Doggy Dog. Meiner Meinung nach eine billige Kopie.

Auch zu diesem Lied habe ich eine kleine Anekdote: Ich war mit 3 Freunden 1988 in der damaligen DDR. Wir waren in einer Art Diskothek, in der der DJ von Musikkassetten auflegte und einen Telefonhörer zum Vorhören verwendete – kein Witz! Wir fragten, ob er ein Lied von einer Kassette auflegen würde, die wir im Auto hatten. Er sagte zu, wir ins Auto und auf Atomic Dog gespult und dem DJ gegeben. Warten. Er spielte das Lied nicht. Auf Nachfrage, warum nicht, meinte er, die Kassette wäre kaputt. Wir konnten das nicht glaube. Er gab uns den Hörer und George Clinton war am Telefon. Er konnte nicht glauben, daß das tatsächlich so gehört…

The Strikers: Body Music

Body Music war eine der Hymnen in meiner Stammdisco Mitte der 80er bis Anfang der 90er. Erstaunlich, denn der Titel war eigentlich schon relativ alt, er stammt von 1982. Das Lied gehört einfach zu meiner persönlichen History. Als DJ habe ich mich nie getraut, ihn aufzulegen. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob den Titel irgendwer kennt, der nicht in Oberfranken aufgewachsen ist…

Jan Delay hat bewiesen: Deutscher Funk kann funktionieren. Aber das haben einige andere auch schon vor ihm bewiesen. Bei einem Lied verstehe ich bis heute nicht, warum das kein Hit geworden ist: Eben jenes “Gib mir Musik”, das er zusammen mit Sascha, Xavier Naidoo (die Heulboje, die ich eigentlich nicht mag), Rolf Stahlhofen und auch Till Brönner aufgenommen hat. Gute Laune Mucke vom Feinsten.