Propellerheads feat. Shirley Bassey: History Repeating

Viele kennen Shirley Bassey hauptsächlich von James Bond Filmen, zu denen sie die Titelsongs beigesteuert hat, wie z.B. „Goldfinger“. Aber moderne Tanzmucke? Eine Kooperation mit den Propellerheads machte das 1997 möglich. Ist das jetzt noch Acid Jazz? Egal – es ist eine wiklich gut tanzbare Nummer, die durch die unverwechselbare Stimme von Shirley Bassey nochmal zusätzlich getoppt wird.

Olive: You´re not alone

Gerade stürmt Mads Langer mit „You’re Not Alone“ die Charts.

Ich wußte, das ist ein Cover, aber ich mußte echt überlegen, von wem das Original nochmals war. Das Original von 1996 stammt von der englischen Gruppe „Olive“ und war ein klassisches One Hit Wonder. Wobei die Single erst im zweitem Anlauf nach einem Rerelease 1997 die britschen Charts stürmte – dann aber auf Platz 1.
2002 wurde der Titel schon einmal gecovert, damals von ATB. Sind wir gespannt, wie erfolgreich das zweite Cover von Mads Langer wird…

Garbage: Stupid girl

Irgendwie fand ich „Stupid Girl“, als es 1996 herauskam garnicht so spektakulär. Erst später kam ich auf den Geschmack, daß das doch eigentlich ein verdammt cooler Track ist. Verstehe das, wer will. Es muß auch keiner verstehen, warum die Band aus einer schottischen Sängerin und dem Rest amerikanischer Musiker den Song zuerst in Neuseeland und Australien released haben.
Die Band gibt es immer noch, auch wenn man nichts mehr von ihnen hört. Angeblich arbeiten sie an einer neuen Platte und wollen dieses Jahr wieder auf Tournee gehen…

Alliance Ethnik: Respect

Französische Rap zu einem tanzbaren Beat? Nein, nicht erst Stromea hat das international erfolgreich gemacht – da gab es z.B. Alliance Ethnik. Respekt is eine coole Dancefloornummer, die die französische Sprache mit Englisch verbindet. Geiler Track von 1995

Selig: Ist es wichtig?

Einst von MTV und VIVA gehypt ohne Ende, hat man vom Comeback von Selig eher so nebenbei etwas mitbekommen. Dabei hatten sie echt gute Hits, von denen man aber irgendwie auch nix mehr hört. Schöne basslastige Stücke, wie eben „Ist es wichtig?“ von 1995. Ein Lied auch mit sehr coolem Video. Aber Videos sieht man heute ja eh weniger. Manchmal frage ich mich, warum MTV noch Music TeleVision heißt…

Rob D.: Clubbed to Death

Dieser Titel gehört zu den Stücken, die irgendwie jeder kennt, aber viele nicht wissen, von wem der eigentlich ist. Rob Dougan, wie Rob D „ausgeschrieben“ heißt, veröffentlichte den Titel bereits 1995, bekannt wurde er aber erst 1999, als er im Soundtrack von dem Film „Matrix“ verwendet wurde. Ein Titel, der wirklich Emotionen aufbaut…

Ultra Nate: Free

Kennt irgendwer noch Ultra Nate? In Amerika hatte sie mehrere Clubhits, in Deutschland war eigentlich nur „Free“ von 1997 bekannt. Und da auch mehr in den Clubs, weniger in den Charts. Ein Track aus der Zeit, als House noch schön harmonisch mit melodischer Stimme sein durfte…

B-Zet: Everlasting Pictures

Nein, das ist kein Cover von „Bilder von Dir“ von Laith Al-Deen. Umgekehrt – das hier ist das Original von 1995 und in meinen Ohren auch eindeutig die schönste Version. Wobei Stevie B-Zet auch die Version mit Laith Al-Deen produziert hat.

Mighty Dub Kats: Magic Carpet Ride

Man kann kaum listen, bei welchen Projekten Norman Cook alles beteiligt war. Angefangen hat er als Bassist der Housemartins, er war beteiligt an den Beats International, am Houseprojekt Pizzaman, er war Teil der Mighty Dub Kats, war Mitglied von Freakpower, aber eigentlich ist er bekannt als Fatboy Slim. Er war aber noch unter diversen anderen Pseudonymen kreativ…

Magic Carpet RideMighty von den Dub Kats, die aus Cook und Gareth Hansome alias GMoney bestanden, entstand 1995 und hat nix mit dem gleichnahmigen Titel von Steppenwolf zu tun. Es ist einfach ein astreiner Housetrack aus den 90er.