Ich weiß nicht warum, aber ich hab heute einen Ohrwurm – eben Immer mehr von Herwig Mitteregger, ohne daß ich das Lied irgendwo gehört habe. Schon komisch. Herwig Mitteregger war Mitglied der Nina Hagen Band aus der die Gruppe Spliff hervorging. Herwig Mitteregger macht bis heute Musik, der Song stammt von 1985 und ich mag an dem Song, wie das Schlagzeug in der Instrumentierung so im Vordergrund steht – kein Wunder, wenn der Sänger auch der Schlagzeuger ist. Kennen wir ja alle von Phil Collins „In the Air tonight“…

Gut, ein wirklicher Geheimtipp ist Clouds Across the Moon nicht wirklich. Das Teil ist einfach ein Evergreen, ein fröhliches Liedchen mit eigentlich einer traurigen Story im Hintergrund. Wunderschön chillige Scheibe. Die Version stammt von 1987, die erste Version erschien 1985. Ein One Hit Wonder? Man kennt ja nur den einen Titel eigentlich. Gegründet wurde die RAH Band 1966 und existiert bis heute(!) RAH sind einfach die Initialen des Produzenten Richard Anthony Hewson. Und so schlechte Musik produziert er bis heute nicht, wie die Single „No Way To Treat Your Lover“ von 2009 beweist.

Habe ich leider nie im Radio gehört…

Propaganda: P-Machinery

Propaganda ist 80er Jahre pur. P-Machinery war 1985 ihre dritte Single. Das Lied wurde in 2 anderen Versionen 1985 (p:Machinery Reactivated) und 1995 (p:Machinery anniversary reissue) erneut released. Die Synthie-Pop Band wurde in Düsseldorf gegründet, wurde aber in England produziert. Der Produzent Trevor Horn hatte da seine Finger mit im Spiel, der auch z.B. Frankie goes to Hollywood, Art of Noise, ABC oder später auch t.A.T.u. mit produziert hat. Ich finde das hört man raus, was ich in diesem Fall aber positiv bewerte…

OFF: Bad News

Bad News (1985) war die erste Single des Projektes OFF, das aus dem Szene DJ Sven Väth sowie Michael Münzing und Luca Anzilotti bestand – die letzteren 2 waren auch die Macher hinter SNAP! damals. Als was will man den Sound bezeichnen? Damals nannte man es wohl tatsächlich Techno. OFF schaffte erst mit dem Nachfolgetitel „Electrica Salsa“ (Kannste mal die Trompeten mit einschneiden?) den Durchbruch in den Charts. Auch wenn es heute etwas schräg klingt – das waren wichtige Wegbereiter der elektronischen Musik aus Deutschland…


Al Jarreau & Shakatak – Day By Day
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Duette zwischen Stars gibt es immer wieder. 1985 tat sich die englische Jazz-Funk Band Shakatak, bekannt durch den Hit „Down in the Street“ mit Soullegende Al Jarreau zusammen und produzierten zusammen den Hit „Day by Day“. Schön lockere Nummer zum mitwippen. Ich finde die Gegensätze der Künstler in dem Video zudem genial: Einerseits die fiesen 80er Jahre Frisen von Shakatak und dagegen der eher konservative Al Jarreau.

Auch wenn Shakatak heute zumindestens in Deutschland relativ wenigen Leuten noch etwas sagt, ist die Band weiterhin produktiv, veröffentlichte ihr letztes Album 2009.


Killing Joke – Love Like Blood
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Ich kenne von Killing Joke nur diesen einen Titel – und ich muß ehrlich zugeben, ich bin erst wieder auf ihn gestoßen, als ich nach etwas ganz anderem recherchiert habe. Dabei ist der Track ein durchaus amtlicher Rocktitel von 1985….


Bitte entschuldigt, daß ich nur einen Downloadlink zu dem Titel geben kann, aber es ist ums Verrecken kein Video von dem Titel online zu finden – und bei Amazon kann man wenigstens mal reinhören…

Götz Alsmann ist vielen nur als Moderator von z.B. Zimmer Frei! bekannt, aber er ist auch ein begnadeter Musiker. Er macht heute hauptsächlich Jazzschlager, aber 1985 brachte er eine eigenwillig coole Version der Depeche Mode Titels People are People heraus. Unbedingt hörenswert!

Eine sehr gelungene Coverversion von dem durchaus auch nicht zu verachtenden Original von Marvin Gayel (1971). Working Week zogen den Titel 1985 rüber in den jazzigen Bereich. Eine durchaus gelungene Morphose.

Working Week ist irgendwie heute vergessen und auch ich muß zugeben, daß ich sie erst wiederentdeckt habe beim durchkramen meiner Plattenkiste. Die Gruppe besteht aus dem Gitaristen Simon Booth und dem Saxofonisten Larry Stabbins, die mit verschiedenen Sängerinnen zusammenarbeiteten. Juliet Roberts, die Inner City Blues singt, war lange Zeit festes Mitglied der Band.