Fox the Fox ist ein typisches One Hit Wonder. Eigentlich kennt man nur den 1984er Hit Precious Little Diamond. Gut beim Ansehen des Videos droht Augenkrebs, aber das Lied ist ein Ohrwurm. Gestern im Nachtleben gehört und schwirrt mir seitdem im Kopf rum…

Laid Back – White Horse

Ich habe letzthin doch tatsächlich ein einem Club Laid Back gehört mit „White Horse“. Die meisten Anwesenden, die deutlich jünger waren als ich, glaubten wohl an einen neuen Track, aber das Teil stammt tatsächlich von 1984 (rereleased 1989). Kann man wunderbar zwischen aktuellen Elektro dazwischenmogeln. Kaum zu glauben, daß das Lied von den selben Interpreten ist, die auch das furchtbar kitschige „Sunshine Reggae“ gemacht haben und mit dem Text zu dem Lied „Bakerman“ meiner Meinung nach den Grimmepreis verdient hätten 😉

Matt Bianco: Half a Minute

1984 veröffentlichte die Matt Bianco diese schöne jazzige Popnummer. Um Mißverständnisse auszuschließen: Matt Bianco ist kein einzelner Künstler sondern der Bandname. Bei dieser Nummer übernam die Vocals die polnische Sängerin Basia Trzetrzelewska, die bis heute auch als Solokünstlerin aktiv ist und 2009 ihr letztes Album released hat. Matt Bianco hat sich öfters aufgelöst und wieder zusammengeschlossen, aber so erfolgreich, wie in den 80ern wurden sie nie wieder.

Oper und Disco? Geht das zusammen? Entscheidet selbst – Malcolm McLaren probierte diesen Spagat 1984. Sehr schön schräge Nummer…

Bronski Beat spielt George Gershwin. Hä? Ja, der Titel „It ain’t necessarily so“ von 1984 stammt tatsächlich im Original von Jazz-Legende George Gershwin. Bronski Beat waren nicht die einzigen/ersten, die die Nummer coverten. Auch Cher, Jamie Cullum, Aretha Franklin und Sting haben sich unter anderem an dem Titel probiert.
Ich finde die Bronski Beat Version von 1984 einfach cool und sehr entspannend.

Ich liebe die Stimme von Jocelyn Brown. Sie hat sowohl eigene Titel herausgebracht, als auch bei verschiedenen Projekten mitgewirkt, so lieh sie bei so einigen Liedern von Incognito ihre Stimme. Gut, das Duett „Don´t talk just Kiss“ mit Right said Fred ignorieren wir mal…

Absolutes Brett ist aber immer noch Somebody Else’s Guy von 1984. Ich liebe diesen Acapella Anfang mit dem Satten Baß zum Einstieg. Erinnert mich immer wieder an einen Kumpel, der eine große PA bei sich in der Dachwohnung stehen hatte und die Nachbarn hatten sich über die Lautstärke beschwert. Die Polizei kam und bat ihn, mal richtig aufzudrehen. Er nahm genau diesen Song, erst zivil der Acapella Anfang und dann drückte sich der Baß in die Magendecke. Kommentar des Polizisten: „Geiler Sound!“ – es war sein Onkel 😉

Sie ist für mich ein DER Stimmen der 80er: Alison Moyet. Ursprünglich war sie zusammen mit Vince Clarke Yazoo. Vince Clarke war übrigens Gründungsmitglied von Depeche Mode und gründete Yazoo schon während seiner Zeit bei Depeche Mode, bei denen er 1981 ausstieg. Nach Yazoo war Vince Clarke u.a. auch der Begründer von Erasure.

Aber zurück zu Alison Moyet. Nach Yazoo startete sie ihre Solokarriere und All Cried Out (1984) ist einfach eine Hammerbalade.


Style Council – Shout to the top – MyVideo

Ich weiß nicht warum, aber irgendwie bleibe ich immer wieder an den 80ern hängen, wenn ich mir den Titel für den nächsten Tag ausdenke. Diesmal hat es einen Evergreen erwischt, den ich sogar heute im Radio gehört habe, aber da nicht jeder den selben Sender hört…

Der Titel „Shout to the top“ stammt von 1984 und verbindet Pop mit jazzigen Elementen. Ein Ohrwurm…

Chaka Khan: I feel for you


Chaka khan – I feel for you
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I feel for You ist Kooperation von verdammt vielen Größen der Musikszene der 80er. Der Titel stammt eigentlich von Prince, der den Titel auch 1979 selbst veröffentlicht hat, das Cover von Chacka Khan stammt von 1984. Die Raps in dem Song stammen von Grandmaster Mele Mel, dem Kopf von Grandmaster Flash and the Furious Five, die Mundharmonica hat Stevie Wonder eingespielt, Keyboard und Gitarren stammen von The System. Kein Wunder, daß der Titel ein Erfolg wurde. Und nebenbei ist er auch wirklich gut.
Schade, daß viele Künstler aus der Vergangenheit auf einen Titel reduziert werden, wenn in die alte Plattenkiste gegriffen wiirt. Cool & the Gang hatte noch andere Hits neben „Celebration“, Earth Wind & Fire hat auch nicht nur „September“ geschrieben und Chacka Khan eben auch nicht nur „Ain´t nobody“…

Newcleus: Jam On It

Wieder einmal eine Platte, die irgendwie bei den Ü30 DJs immer nicht mehr in die Plattentasche gepaßt hat – obwohl, wenn wir ehrlich sind, das gehört ja schon in die Tasche des Ü40 DJs, die Platte stammt von 1984. Damals ein Tanzflächenkracher, der sich jahrelang in den DJ Sets gehalten hat.

Es wird Zeit, daß sich endlich mal Ü40 Partys etablieren für uns alte Helden…