Letzthin stolperte ich im Soundtrack eines Films über diesen Discoklassiker von Diana Ross von 1980. Und ich fand eine schöne Parallele zur aktuellen Musik. Denn obwohl er nicht mit auf dem Cover steht, ist doch der Gitarrist Nile Rodgers, der dem Lied seinen besonderen Sound gibt. Nile Rodgers ist der Gitarrist von Chic. Und dieses Jahr griff er wieder einmal in die Saiten für einen Dance Track: Bei „Get Lucky“ von Daft Punk.

Nile Rodgers ist unverkennbar aus beiden Titeln herauszuhören. Ich will nicht sagen, dass seine Gitarre die Lieder zum Hit machen, aber er setzt das wichtige i-Tüpfelchen obendrauf…

Schon interessant, wo Chic überall ihren Einflüsse hinterlassen haben – ich hatte ja schon einmal darüber geschrieben.


Robert Palmer – Looking For Clues
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Ich habe mir heute wieder einen Interpreten rausgepickt, der in der Retrospektive meist auf einen Titel reduziert wird. „Addictet to Love“ von Robert Palmer kennt jeder – vor allem auch das Video, das immer wieder in anderen Videos zitiert wird, man denke nur an das Video „Wonderful Life“ von Hurts. Wenn der Regisseur nicht Fan des Robert Palmer Videos war, dann fresse ich einen Besen. Aber Robert Palmer hatte auch viele andere Hits – Looking vor Clues aus 1980 ist einer davon. Gut, das Video ist wirklich kein Meilenstein und ich war erstaunt, als ich das gegoogelt habe, daß er keinen Anzug im Video trägt. Aber das Lied an sich ist ein guter Song mit seinem ganz eigenen Sound…

Leider verweilt Robert Palmer seit 2003 nicht mehr mehr unter uns.


Mike Oldfield – Wonderful Land – MyVideo

Mike Oldfield wird meist auf seine untypischsten und meiner Meinung nach schlechtesten Stücke reduziert, wie z.B. Moonlight Shadow. Von seinen bisher 27 veröffentlichen Alben haben es immerhin 22 in die deutschen Albumcharts gebracht, 3 davon auf Platz 1. Das letzte Album „Music of the Spheres“ von 2008 schaffte es von den Median fast unbeachtet auf Platz 14.
Wieso hört man dann im Radio nur dieses verdammte „Moonlight Shadow“?
Ich habe nur 1 Album von Mike Oldfield, das 1980 erschienene QE2. Natürlich auf Venyl. Aus diesem Album stammt auch Wonderful Land, das exemplarisch für Mike Oldfield ist. Er braucht keinen Sänger, seine Instrumente, die er alle selbst einpielt, stehen für sich.