Henry Mancini: Pink Panther Theme

Klar, als Titelmelodie von Paulchen Panther begleitete dieser Titel die Kindheit von vielen von uns. Aber bei dieser Titelmelodie ist alles etwas anders. Ursprünglich war es die Filmmusik zu den rosaroten Panther Filmen mit Peter Sellers in der Hauptrolle und wurde dann bei der darauf basierenden Zeichentrickfilmserie ebenfalls verwendet. Und im Gegensatz z.B. zu „Biene Maja“ wurde keine Art Kinderlied verwendet, sondern eben ein durchaus hörenswerter instrumentaler Jazz Titel.
Das Original stammt übrigens von 1963…

Rob D.: Clubbed to Death

Dieser Titel gehört zu den Stücken, die irgendwie jeder kennt, aber viele nicht wissen, von wem der eigentlich ist. Rob Dougan, wie Rob D „ausgeschrieben“ heißt, veröffentlichte den Titel bereits 1995, bekannt wurde er aber erst 1999, als er im Soundtrack von dem Film „Matrix“ verwendet wurde. Ein Titel, der wirklich Emotionen aufbaut…

Jamie Cullum: Don’t stop the music

Ich erlaube mir mal einen fast neuen Track hier vorzustellen. Don’t stop the music von Jamie Cullum wurde 2009 released, wurde aber unverständlicherweise nur ein Achtungserfolg, schaffte es in den deutschen Charts immerhin bis auf Platz 58. Natürlich ist der Song ein Cover, das Original ist von Rihanna. Jamie Cullum hat den banalen (und trotzdem erfolgeicheren) Titel ein Jazzgewand angezogen, der ihm durchaus steht.

B-Zet: Everlasting Pictures

Nein, das ist kein Cover von „Bilder von Dir“ von Laith Al-Deen. Umgekehrt – das hier ist das Original von 1995 und in meinen Ohren auch eindeutig die schönste Version. Wobei Stevie B-Zet auch die Version mit Laith Al-Deen produziert hat.

Alison Moyet: All Cried Out

Sie ist für mich ein DER Stimmen der 80er: Alison Moyet. Ursprünglich war sie zusammen mit Vince Clarke Yazoo. Vince Clarke war übrigens Gründungsmitglied von Depeche Mode und gründete Yazoo schon während seiner Zeit bei Depeche Mode, bei denen er 1981 ausstieg. Nach Yazoo war Vince Clarke u.a. auch der Begründer von Erasure.

Aber zurück zu Alison Moyet. Nach Yazoo startete sie ihre Solokarriere und All Cried Out (1984) ist einfach eine Hammerbalade.

The Beautiful South: Song For Whoever

Sagt einem von Euch The Beautiful South noch etwas? Die Band ging aus den Housemartins hervor, bei denen übrigens Norman Cook, besser bekannt als Fatboy Slim, am Baß spielte. Aber das nur nebenbei. Song for Whoever (1989) ist einfach ein netter Popsong, angenehm im Hintergrund zu hören und wieder einmal vollkommen zeitlos in meinen Ohren…

Jan Delay feat. Udo Lindenberg: Im Arsch

Ganz ehrlich: Ich mag „den Typ Jan Delay“ nicht, aber seit der Scheibe Mercedes Dance mag ich seine Musik. Und den Track, den ich am meisten mag, ist „im Arsch“, bei der auch Udo Lindenberg mitgesungen hat. Ich glaube, das war auch der Moment, wo ich mich ein wenig auch für Udo zu interessieren begann…

Paul Anka: Black Hole Sun

Viele kennen Paul Anka von solchen Oldies, wie „Diana“. Er ist aber auch der Texter von z.B. des John Sinatra Klassikers „My Way“. 2005 brachte er die Platte „Rock Swings“ heraus, auf der er Rockklassiker in Swing umsetzte. Black Hole Sun von Soundgarden ist auch im Original ein sehr sehr geiler Track, den man eigentlich nicht covern sollte – was Paul Anka daraus gemacht hat, ist aber schon wieder so genial, daß ich für diese Version eine Ausnahme mache vom Coververbot für dieses Lied…

Remy Shand: Take A Message

Wenn man „Take A Message“ hört und nicht weiß, wer Remy Shand ist, denkt man nicht daran, daß es sich hier um einen Weißen handelt. Erschienen ist die Platte auch bei Motown Records. Sehr smoothe Nummer von 2002. Ich dachte, da kommt noch einiges Geiles von dem Typ. Leider hat man nach der Platte nie wieder etwas von ihm gehört, er hat auch keine weiteres Album nach dem dazugehörigen Album released…