Jane / Opus III / Nena – It’s A Fine Day

Gerade läuft eine Werbung von Penny in den Werbepausen, untermalt mit dem Lied „It’s A Fine Day“ mit vielen verschiedenen Sängern und schupps ist ein Ohrwurm da.

Penny – Natürlich für alle from SEHSUCHT on Vimeo.

Moment! Den kennt man doch. Ein gutes Stück elektronischer Musik aus den 90ern. Genauer gesagt von 1992. Performt von Opus III.

Nach all den Jahren durchaus mal wieder hörbar. Kam in den Charts damals übrigens nur auf Platz 18 in Deutschland. Lief aber rauf und runter. Aber das war nicht das Original. Das Original stammt von 1983 und wurde von Jane gesungen. Und es kommt komplett ohne Instrumente aus.

In Deutschland unbekannt, aber in England schaffte der Titel es tatsächlich auf Platz 5 der Indie Charts. Die Musikwelt ist voller Kuriosa…

Sympathy For The Devil – The Neptunes Remix

Darf man einen Titel der Rolling Stones covern oder remixen? Nun, es haben sich durchaus bekannte Bands an Stones Titeln vergriffen. Guns N´Roses (Sympathy For The Devil), Oasis (Street Fighting Man), Otis Redding (Satisfaction), Bon Jovi (It´s only Rock´n´Roll), U2 (Paint it Black), David Bowie (Let´s spend the Night together) – um nur einige zu nennen. Gut, einiges ging tierisch in die Hosen. Wer zur Hölle hat Britney Spears erlaubt Satisfaction zu covern?

Von „Sympathy For The Devil“ (1968) gibt es viele Coverversionen und Remixes. 2003 erschien der Remix von den Neptunes. Das Produzenten-Team besteht aus Pharrell Williams und Chad Hugo und sie haben für viele Künstler gearbeitet aus den verschiedensten Musikrichtungen, wie Justin Timberlake, Nelly, Snoop Dog, Limp Bizkit, …

 

Die Version schaffte es damals sogar in die deutschen Charts bis Platz 18, das ist aber längst vergessen. Rock Puristen mögen mir verzeihen, aber ich finde diesen Remix nach wie vor sehr gelungen. Der Song funktioniert immer noch nach über 50 Jahren.

David Guetta & Kaz James: Blast Off / Apollo 440: Ain’t Talkin‘ Bout Dub / Van Halen: Ain’t Talkin‘ ‚Bout Love

Als ich das neuste Werk „Blast Off“ von David Guetta & Kaz James gehört habe, dachte ich mir: Moment, das Gitarrenriff kennt man doch!

Das wurde schon einmal als Sample genutzt für das Brett von Apollo 440 „Ain’t Talkin‘ Bout Dub“. Geiler Track damals.

Ich finde solche Flashbacks immer cool. Und ein Hoch auf das Internet, dass man sich den Gedankenflash gleich anhören kann. „Erfunden“ haben Apollo 440 das Riff natürlich nicht. Original stammt es von dem Van Halen Track „Ain’t Talkin‘ ‚Bout Love“.

Obwohl ich normal auf das unverfälschte Original stehe – mein Favorit unter den 3 Liedern ist eindeutig die Apollo 440 Version. Durch die Geschwindigkeit, in der das Riff verwendet wird, wirkt es einfach am dreckigsten…

Trude Herr: Morgens bin ich immer müde

Bundesvision Songcontest 2012: Die Gruppe Laing schafft mit „Morgens bin ich immer müde“ mit Platz 2 einen Überraschungserfolg. Aber wußtet Ihr auch, daß das eine Coverversion ist? Das Original ist von der genialen Trude Herr und stammt aus dem Film „Conny und Peter machen Musik“ (1960).
Das Cover ist aber auch genial.

Freunde der elektronischen Musik sollten aber auch den Remix von Deichkind nicht verpassen.

Donna Summer/Jamiroquai/Anastacia: Bad Girls

Donna Summer ist 1979 mit „Bad Girls“ eine wirkliche Discohymne gelungen. Ich bin auf das Lied wieder einmal gestoßen, als auf der Johannisnacht in Mainz eine Coverband das Lied auf min. 10 Minuten gezogen hat. Über 30 Jahre nach dem Orginal noch immer ein Stimmungsgarant.
Das hat übrigens auch eine andere „Coverband“ erkannt – Jamiroquai spielt bei Live Auftritten den Klassiker auch ganz gerne.

Es gibt sogar eine Version, wo sie Anastacia als Gastsängerin gewinnen konnten:

Einfach gute Laune Musik…

Paul Young: Enter Sandman

Nicht nur Paul Anka, sondern auch Paul Young hat ein Album gemacht mit dem Titel „Rock Swings“. Das Konzept ist das selbe: Rocktitel aufgenommen als Swing Titel mit Big Band Begleitung. Wer von den beiden Pauls das besser im Griff hatte, mag jeder selbst entscheiden. Aber als Swingversion ist „Enter Sandmann“ von Metallica schon ein Hörerlebnis…

Extrabreit feat. Hildegard Knef: Für mich solls rote Rosen regnen

Als DJ, der viel auf Hochzeiten aufgelegt hat, gehört Hildegard Knef mit „Für mich solls rote Rosen regnen“ natürlich in den Plattenkoffer. Man glaubt garnicht, wie oft dieses Lied auf solchen Veranstaltungen gewünscht wird. Grund: das ist ein Walzer, auf den man gut Standard tanzen kann.
Aber kennt Ihr noch die Version, die „Hilde“ zusammen mit Extrabreit aufgennommen hat von 1992? Ich kämpfe mit mir selbst, ob ich das kultig oder trashig finden soll. Gehört aber definitiv zu den vergessenen Tracks inzwischen…

Bronski Beat: It ain’t necessarily so

Bronski Beat spielt George Gershwin. Hä? Ja, der Titel „It ain’t necessarily so“ von 1984 stammt tatsächlich im Original von Jazz-Legende George Gershwin. Bronski Beat waren nicht die einzigen/ersten, die die Nummer coverten. Auch Cher, Jamie Cullum, Aretha Franklin und Sting haben sich unter anderem an dem Titel probiert.
Ich finde die Bronski Beat Version von 1984 einfach cool und sehr entspannend.