Archive for the ‘ Coverversion ’ Category

Als ich das neuste Werk „Blast Off“ von David Guetta & Kaz James gehört habe, dachte ich mir: Moment, das Gitarrenriff kennt man doch!

Das wurde schon einmal als Sample genutzt für das Brett von Apollo 440 „Ain’t Talkin‘ Bout Dub“. Geiler Track damals.

Ich finde solche Flashbacks immer cool. Und ein Hoch auf das Internet, dass man sich den Gedankenflash gleich anhören kann. „Erfunden“ haben Apollo 440 das Riff natürlich nicht. Original stammt es von dem Van Halen Track „Ain’t Talkin‘ ‚Bout Love“.

Obwohl ich normal auf das unverfälschte Original stehe – mein Favorit unter den 3 Liedern ist eindeutig die Apollo 440 Version. Durch die Geschwindigkeit, in der das Riff verwendet wird, wirkt es einfach am dreckigsten…

Bundesvision Songcontest 2012: Die Gruppe Laing schafft mit „Morgens bin ich immer müde“ mit Platz 2 einen Überraschungserfolg. Aber wußtet Ihr auch, daß das eine Coverversion ist? Das Original ist von der genialen Trude Herr und stammt aus dem Film „Conny und Peter machen Musik“ (1960).
Das Cover ist aber auch genial.

Freunde der elektronischen Musik sollten aber auch den Remix von Deichkind nicht verpassen.

Donna Summer ist 1979 mit „Bad Girls“ eine wirkliche Discohymne gelungen. Ich bin auf das Lied wieder einmal gestoßen, als auf der Johannisnacht in Mainz eine Coverband das Lied auf min. 10 Minuten gezogen hat. Über 30 Jahre nach dem Orginal noch immer ein Stimmungsgarant.
Das hat übrigens auch eine andere „Coverband“ erkannt – Jamiroquai spielt bei Live Auftritten den Klassiker auch ganz gerne.

Es gibt sogar eine Version, wo sie Anastacia als Gastsängerin gewinnen konnten:

Einfach gute Laune Musik…

Paul Young: Enter Sandman

Nicht nur Paul Anka, sondern auch Paul Young hat ein Album gemacht mit dem Titel „Rock Swings“. Das Konzept ist das selbe: Rocktitel aufgenommen als Swing Titel mit Big Band Begleitung. Wer von den beiden Pauls das besser im Griff hatte, mag jeder selbst entscheiden. Aber als Swingversion ist „Enter Sandmann“ von Metallica schon ein Hörerlebnis…

Als bekennender Götz Alsmann Fan bin ich über dieses Duett mit Bela B. gestolpert. Herr Felsenheimer macht Jazz(schlager)? Warum denn auch nicht. Schön, daß er auch für diese Musikrichtung offen ist..

Als DJ, der viel auf Hochzeiten aufgelegt hat, gehört Hildegard Knef mit „Für mich solls rote Rosen regnen“ natürlich in den Plattenkoffer. Man glaubt garnicht, wie oft dieses Lied auf solchen Veranstaltungen gewünscht wird. Grund: das ist ein Walzer, auf den man gut Standard tanzen kann.
Aber kennt Ihr noch die Version, die „Hilde“ zusammen mit Extrabreit aufgennommen hat von 1992? Ich kämpfe mit mir selbst, ob ich das kultig oder trashig finden soll. Gehört aber definitiv zu den vergessenen Tracks inzwischen…

Bronski Beat spielt George Gershwin. Hä? Ja, der Titel „It ain’t necessarily so“ von 1984 stammt tatsächlich im Original von Jazz-Legende George Gershwin. Bronski Beat waren nicht die einzigen/ersten, die die Nummer coverten. Auch Cher, Jamie Cullum, Aretha Franklin und Sting haben sich unter anderem an dem Titel probiert.
Ich finde die Bronski Beat Version von 1984 einfach cool und sehr entspannend.


Apollo 440 – Ain't Talkin' Bout Dub
Hochgeladen von hushhush112. – Sieh mehr Musikvideos, in HD!

Ein Housetrack, der 1997 Van Halen Fans vermutlich damals die Tränen ins Gesicht getrieben hat. Meiner Meinung nach aber eine gelungene Adaption des Rockklassikers ins elektronische.


Jamie Cullum – Don’t Stop The Music found on Pop

Ich erlaube mir mal einen fast neuen Track hier vorzustellen. Don’t stop the music von Jamie Cullum wurde 2009 released, wurde aber unverständlicherweise nur ein Achtungserfolg, schaffte es in den deutschen Charts immerhin bis auf Platz 58. Natürlich ist der Song ein Cover, das Original ist von Rihanna. Jamie Cullum hat den banalen (und trotzdem erfolgeicheren) Titel ein Jazzgewand angezogen, der ihm durchaus steht.

Spätestens seit dem Film Austin Powers kennt man den Hit von Sergio Mendes (1966). Er gehört zu den Liedern, die die man meiner Mewinung nach man nicht covern darf. Deshalb ging mir auch das Messer in der Hose auf, als die Black Eyed Peas 2006 den Titel verhunzten. Gut, wenn wir ehrlich sind, hat Sergio Mendes den Titel auch nicht geschrieben, das Original stammt von Jorge Ben Jor (1963).

Sagen wir also mal so: Das Cover von Sergio Mendes darf man meiner Meinung nach nicht covern – er hat den Titel perfektioniert…