Archive for the ‘ Coverversion ’ Category

Paul Young: Enter Sandman

Nicht nur Paul Anka, sondern auch Paul Young hat ein Album gemacht mit dem Titel “Rock Swings”. Das Konzept ist das selbe: Rocktitel aufgenommen als Swing Titel mit Big Band Begleitung. Wer von den beiden Pauls das besser im Griff hatte, mag jeder selbst entscheiden. Aber als Swingversion ist “Enter Sandmann” von Metallica schon ein Hörerlebnis…

Als bekennender Götz Alsmann Fan bin ich über dieses Duett mit Bela B. gestolpert. Herr Felsenheimer macht Jazz(schlager)? Warum denn auch nicht. Schön, daß er auch für diese Musikrichtung offen ist..

Als DJ, der viel auf Hochzeiten aufgelegt hat, gehört Hildegard Knef mit “Für mich solls rote Rosen regnen” natürlich in den Plattenkoffer. Man glaubt garnicht, wie oft dieses Lied auf solchen Veranstaltungen gewünscht wird. Grund: das ist ein Walzer, auf den man gut Standard tanzen kann.
Aber kennt Ihr noch die Version, die “Hilde” zusammen mit Extrabreit aufgennommen hat von 1992? Ich kämpfe mit mir selbst, ob ich das kultig oder trashig finden soll. Gehört aber definitiv zu den vergessenen Tracks inzwischen…

Bronski Beat spielt George Gershwin. Hä? Ja, der Titel “It ain’t necessarily so” von 1984 stammt tatsächlich im Original von Jazz-Legende George Gershwin. Bronski Beat waren nicht die einzigen/ersten, die die Nummer coverten. Auch Cher, Jamie Cullum, Aretha Franklin und Sting haben sich unter anderem an dem Titel probiert.
Ich finde die Bronski Beat Version von 1984 einfach cool und sehr entspannend.


Apollo 440 – Ain't Talkin' Bout Dub
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Ein Housetrack, der 1997 Van Halen Fans vermutlich damals die Tränen ins Gesicht getrieben hat. Meiner Meinung nach aber eine gelungene Adaption des Rockklassikers ins elektronische.


Jamie Cullum – Don’t Stop The Music found on Pop

Ich erlaube mir mal einen fast neuen Track hier vorzustellen. Don’t stop the music von Jamie Cullum wurde 2009 released, wurde aber unverständlicherweise nur ein Achtungserfolg, schaffte es in den deutschen Charts immerhin bis auf Platz 58. Natürlich ist der Song ein Cover, das Original ist von Rihanna. Jamie Cullum hat den banalen (und trotzdem erfolgeicheren) Titel ein Jazzgewand angezogen, der ihm durchaus steht.

Spätestens seit dem Film Austin Powers kennt man den Hit von Sergio Mendes (1966). Er gehört zu den Liedern, die die man meiner Mewinung nach man nicht covern darf. Deshalb ging mir auch das Messer in der Hose auf, als die Black Eyed Peas 2006 den Titel verhunzten. Gut, wenn wir ehrlich sind, hat Sergio Mendes den Titel auch nicht geschrieben, das Original stammt von Jorge Ben Jor (1963).

Sagen wir also mal so: Das Cover von Sergio Mendes darf man meiner Meinung nach nicht covern – er hat den Titel perfektioniert…

Paul Anka: Black Hole Sun

Viele kennen Paul Anka von solchen Oldies, wie “Diana”. Er ist aber auch der Texter von z.B. des John Sinatra Klassikers “My Way”. 2005 brachte er die Platte “Rock Swings” heraus, auf der er Rockklassiker in Swing umsetzte. Black Hole Sun von Soundgarden ist auch im Original ein sehr sehr geiler Track, den man eigentlich nicht covern sollte – was Paul Anka daraus gemacht hat, ist aber schon wieder so genial, daß ich für diese Version eine Ausnahme mache vom Coververbot für dieses Lied…

Chaka Khan: I feel for you


Chaka khan – I feel for you
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I feel for You ist Kooperation von verdammt vielen Größen der Musikszene der 80er. Der Titel stammt eigentlich von Prince, der den Titel auch 1979 selbst veröffentlicht hat, das Cover von Chacka Khan stammt von 1984. Die Raps in dem Song stammen von Grandmaster Mele Mel, dem Kopf von Grandmaster Flash and the Furious Five, die Mundharmonica hat Stevie Wonder eingespielt, Keyboard und Gitarren stammen von The System. Kein Wunder, daß der Titel ein Erfolg wurde. Und nebenbei ist er auch wirklich gut.
Schade, daß viele Künstler aus der Vergangenheit auf einen Titel reduziert werden, wenn in die alte Plattenkiste gegriffen wiirt. Cool & the Gang hatte noch andere Hits neben “Celebration”, Earth Wind & Fire hat auch nicht nur “September” geschrieben und Chacka Khan eben auch nicht nur “Ain´t nobody”…

Ganz ehrlich – ich mag weder weder den Interpreten noch das Original des Liedes. Aber die Kombination inclusive der Salsa Beats ist so schräg, daß es schon fast wieder cool ist. Und es paßt zum Datum. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!