Electric Light Orchestra (ELO): Mr. Blue Sky

 

Elektrisches Licht Orchester. Was ein absurder Bandname… Die Band rund um den Sänger Jeff Lynne verband Rockmusik mit klassischen Orchesterelementen, wie Streichern. Jeff Lynne war Mitglied in verschiedenen Bands, hat aber auch viele Künstler produziert, darunter Größen, wie Tom Petty, Roy Orbison, Brian Adams, oder sogar die Beatles, und Aerosmith.

Der Song Mr. Blue Sky“ beschreibt den Moment, wenn nach einer verregneten Zeit endlich der Himmel aufreißt und die Sonne herauskommt. Ein schöner Moment. Kein Wunder, dass der Song immer wieder in Filmen und Fernsehproduktionen für einen erhebenden Moment eingesetzt wird, zuletzt 2017 bei Guardians of the Galaxy Vol. 2 – da war der Song bereits 40 Jahre alt. Er stammt aus dem Jahr 1977.

Quincy Jones: Soul Bossa Nova

Es gibt Lieder, die kennt eigentlich jeder, aber viele wissen gar nicht, wie sie heißen, oder von wem sie stammen. „Soul Bossa Nova“ von Quincy Jones ist so ein Titel. Entweder kennt man den Titel aus dem Film „Austin Powers in Goldständer“, oder als Sample bei My definition of a boombastic jazz style von Dream Warriors.

Quincy Jones veröffentlichte den Titel 1962.  Moment! Quincy Jones? Ja, genau der. Berühmt wurde er als Produzent. So war er Produzent der Alben „Off the Wall“, „Thriller“ und „Bad“ von Michael Jackson.  Er hat aber auch Alben beispielsweise von Frank Sinatra,  Ella Fitzgerald, Donna Summer aber auch 2014 das Album „Paris“ von ZAZ produziert. Ein wirklich vielzeitiger Musiker…

Jane / Opus III / Nena – It’s A Fine Day

Gerade läuft eine Werbung von Penny in den Werbepausen, untermalt mit dem Lied „It’s A Fine Day“ mit vielen verschiedenen Sängern und schupps ist ein Ohrwurm da.

Penny – Natürlich für alle from SEHSUCHT on Vimeo.

Moment! Den kennt man doch. Ein gutes Stück elektronischer Musik aus den 90ern. Genauer gesagt von 1992. Performt von Opus III.

Nach all den Jahren durchaus mal wieder hörbar. Kam in den Charts damals übrigens nur auf Platz 18 in Deutschland. Lief aber rauf und runter. Aber das war nicht das Original. Das Original stammt von 1983 und wurde von Jane gesungen. Und es kommt komplett ohne Instrumente aus.

In Deutschland unbekannt, aber in England schaffte der Titel es tatsächlich auf Platz 5 der Indie Charts. Die Musikwelt ist voller Kuriosa…

Sympathy For The Devil – The Neptunes Remix

Darf man einen Titel der Rolling Stones covern oder remixen? Nun, es haben sich durchaus bekannte Bands an Stones Titeln vergriffen. Guns N´Roses (Sympathy For The Devil), Oasis (Street Fighting Man), Otis Redding (Satisfaction), Bon Jovi (It´s only Rock´n´Roll), U2 (Paint it Black), David Bowie (Let´s spend the Night together) – um nur einige zu nennen. Gut, einiges ging tierisch in die Hosen. Wer zur Hölle hat Britney Spears erlaubt Satisfaction zu covern?

Von „Sympathy For The Devil“ (1968) gibt es viele Coverversionen und Remixes. 2003 erschien der Remix von den Neptunes. Das Produzenten-Team besteht aus Pharrell Williams und Chad Hugo und sie haben für viele Künstler gearbeitet aus den verschiedensten Musikrichtungen, wie Justin Timberlake, Nelly, Snoop Dog, Limp Bizkit, …

 

Die Version schaffte es damals sogar in die deutschen Charts bis Platz 18, das ist aber längst vergessen. Rock Puristen mögen mir verzeihen, aber ich finde diesen Remix nach wie vor sehr gelungen. Der Song funktioniert immer noch nach über 50 Jahren.

Rob Base & DJ EZ Rock: It Takes Two

Ich habe heute die Sendung „Club Sounds 90s“ auf RTL2 gesehen und dachte mir, schön, ich bekomme einen Flashback in meine Jugend. Aber nein – wer glaubt, ernsthafte Clubgänger hätten in den 90ern so einen Müll, wie Blümchen gehört, der war nicht dabei. Und ich hatte plötzlich das Bedürfnis, diesen Blog zu reaktivieren. Hab ja nicht einmal vier Jahre nichts mehr hier geschrieben.

Ich hätte mir Musik, wie „It Takes Two“ von Rob Base & DJ EZ Rock gewünscht. o.k., der Titel stammt schon von 1988 und nicht wirklich aus den 90ern. Aber das Sample „Yeah! Whooh!“ wurde bis weit in den 90ern in diversen Titeln verwendet. Wobei das auch in It takes Two eigentlich ein Cover ist. Der Song basiert auf dem 1972 erschienenen Lied „Think“ von Lyn Collins.

Chic feat. Nile Rodgers: I’ll Be There

Ich bin in Discotheken aufgewachsen, in denen hauptsächlich Funk & Soul lief, bevor so langsam sich der House in den Zappelbunkern durchsetzte. Die Scheiben von Chic waren damals schon Klassiker und wüsste ich es nicht besser: Ich würde vermuten „I’ll Be There“ ist ein Titel aus den 70ern. Gut, das Video zeigt teilweise aktuelle Bilder von Nile Rodgers, dem Mastermind von Chic, der ja auch z.B. bei „Get Lucky“ von Daft Punk an der Gitarre mitgewirkt hat. Aber nein – der Track ist tatsächlich aus dem Jahr 2015. Als wenn gerade eben eine Zeitkapsel gelandet wäre und 40 Jahre musikalisch sich nix verändert hätte.
The good old times are back…

RDGLDGRN: Doing the Most

RDGLDGRN? Was ein bescheuerter Name – aber wenn man weiß was es bedeutet: Das steht für/wird ausgesprochen Red Gold Green, es sind die Vokale weggelassen. Und die drei Mitglieder kleiden sich immer in diesen Farben.
Ich gebe einmal eine Prognose ab: Das Ding stürmt noch die Charts in Deutschland. Gesehen hab ich das das erste Mal als „Pausenclown“ bei Circus Halligalli auf Pro7, gestern hörte ich es als Hintergrundmusik bei einem Teaser bei Kabel1. Die Promotion Maschine läuft offensichtlich.
Die Band hat bei diesem Track prominente Unterstützung: Dave Grohl spielt die Drums und Produziert wurde es von Pharrell Williams.
(in Deutschland) unbekannte Band, prominente Supporter aber vor allem gute Laune Mucke. Mal sehen, ob ich Recht behalte…

Bill Withers – Lovely Day

Es gibt Lieder, die hört man und ZACK hat man einen Ohrwurm. So ging es mir gestern mit Lovely Day von Bill Withers. Das Original stammt von 1977, das Lied wurde öfters rereleased. Und das zu Recht. Einmal kurz gehört und man hat gute Laune. Schaffen nicht viele Songs…

TRIO – Live in concert 1982

Neue Deutsche Welle. Heute denken die meisten da an Spaßgesellschaft. Furchtbar herumalbernde Witzfiguren, die banale Musik machen. Man könnte auch bösartig sagen, dass das die Urväter der heutigen Ballermannmusik sind. Aber es gab auch echte musikalische Highlights in der NDW. Ich weiß nicht warum, aber ich habe mal wieder auf YouTube gestöbert und bin dabei auf ein Konzert von TRIO gestoßen.
Ja, der Schlagzeuger Peter Behrens ist „gelernter“ Clown und seine leidenschaftslose Mimik ist sicherlich Blödelei. Und ja, die Texte wurden sicherlich nicht für den Nobelpreis nominiert. Aber trotzdem: Wenn Ihr mal 1 Stunde 16 Zeit habt, zieht Euch das Konzert rein. Es kratzt schon an Genialität, was die drei nur mit Gitarre, Minimalschlagzeug und Gesang auf die Beine stellen. Sie auf „Da da da“ zu reduzieren wird ihnen nicht gerecht.
Wie Sänger Stefan Remmler allerdings auf die schiefe Bahn geraten konnte, sprich Schlager machen konnte, bleibt mir bis heute vollkommen unverständlich.

David Guetta & Kaz James: Blast Off / Apollo 440: Ain’t Talkin‘ Bout Dub / Van Halen: Ain’t Talkin‘ ‚Bout Love

Als ich das neuste Werk „Blast Off“ von David Guetta & Kaz James gehört habe, dachte ich mir: Moment, das Gitarrenriff kennt man doch!

Das wurde schon einmal als Sample genutzt für das Brett von Apollo 440 „Ain’t Talkin‘ Bout Dub“. Geiler Track damals.

Ich finde solche Flashbacks immer cool. Und ein Hoch auf das Internet, dass man sich den Gedankenflash gleich anhören kann. „Erfunden“ haben Apollo 440 das Riff natürlich nicht. Original stammt es von dem Van Halen Track „Ain’t Talkin‘ ‚Bout Love“.

Obwohl ich normal auf das unverfälschte Original stehe – mein Favorit unter den 3 Liedern ist eindeutig die Apollo 440 Version. Durch die Geschwindigkeit, in der das Riff verwendet wird, wirkt es einfach am dreckigsten…