Archive for März, 2011

Rainbirds: Blueprint

Wir nannten das Frauen-Rock´n´Roll. Heute würde ich das Lied einfach als „nett“ bezeichnen. Aber schaut mal im Video genauer hin – erkennt Ihr den Lead-Gitarristen?

The KLF: What Time is Love

Ich muß zugeben: The KLF ist nicht ganz unschuldig an meinem Künstlernamen „KLE“. Das war mal eine Persiflage auf die Truppe. Nicht ich war fanatischer Fan der Band, aber es gab da so einige. War auch n wilder Haufen und niemand wußte, was für Scheiße die als nächstes abziehen. Und zudem sind sie für so manchen Houseklassiker verantwortlich…

Aus aktuellem Anlaß mal die erste deutsche Boyband. An so einem sonnigen Sonntag, wie heute, macht der Titel von 1930 einfach Laune…

Faith No More: Epic

Viele „härtere“ Bands werden oft auf ihre Baladen reduziert. So auch z.B. Faith No More auf „Easy“ – das ich immer noch für ein wirklich geniales Cover des Lionel Richie Originals halte. Aber Faith No More kann auch anders, denn eigentlich war das eine Crossover Band. Epic von 1989 war ihr Durchbruch.

You might need Somebody war 1997 die erste und gleichzeitig erfolgreichste Single der englischen Sängerin Shola Ama. Schön cool dahingleitende Balade.

„Broken glass everywhere, people pissing on the station and they just don´t care…“
Wer aus meiner Generation keine Zeile aus „The Message“ mitrappen kann, war in seiner Jugend irgendwie in den verkehrten Schuppen. DER Rap Klassiker von 1982…

Kosheen: Catch

Ist das wirklich schon wieder 10 Jahre her? Ich finde Catch hört man sein „Alter“ nicht wirklich an…

Als DJ, der viel auf Hochzeiten aufgelegt hat, gehört Hildegard Knef mit „Für mich solls rote Rosen regnen“ natürlich in den Plattenkoffer. Man glaubt garnicht, wie oft dieses Lied auf solchen Veranstaltungen gewünscht wird. Grund: das ist ein Walzer, auf den man gut Standard tanzen kann.
Aber kennt Ihr noch die Version, die „Hilde“ zusammen mit Extrabreit aufgennommen hat von 1992? Ich kämpfe mit mir selbst, ob ich das kultig oder trashig finden soll. Gehört aber definitiv zu den vergessenen Tracks inzwischen…

So brandneu sind die Brand New Heavies nicht mehr. Aber sie gibt es wohl noch, obwohl man in den Medien kaum noch etwas von ihnen hört. Ihre Zeit waren die 90er, in denen sie so einige Hits hatten. Ich habe mir heute „You are the Universe“ von 1997 herausgepickt, weil mir neben dem Song auch das Video gefällt, das sozusagen in die alte, kultige Flash Gordon Fernsehserie hineinprojeziert wurde.

Viele kennen Shirley Bassey hauptsächlich von James Bond Filmen, zu denen sie die Titelsongs beigesteuert hat, wie z.B. „Goldfinger“. Aber moderne Tanzmucke? Eine Kooperation mit den Propellerheads machte das 1997 möglich. Ist das jetzt noch Acid Jazz? Egal – es ist eine wiklich gut tanzbare Nummer, die durch die unverwechselbare Stimme von Shirley Bassey nochmal zusätzlich getoppt wird.