Archive for November, 2010

Shanice: I love your smile


Shanice – I love your smile
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Eigentlich war Shanice zum Zeitpunkt ihres größten Hits ein Teeny – sie war gerade 18 Jahre alt, als 1991 „I love Your Smile“ erschien.

Schöne Instrumentierung, niedliche Stimme, aber kräftiger Bass. Ist es peinlich, den Song eines Teeny-Stars gut zu finden? Ich denke nicht – vor allem, wenn man wie ich nur 5 Jahre älter als die Künstlerin ist…

Sie kamen mit der Neuen Deutschen Welle hoch, ich würde sie zu dieser aber nicht zählen. Spliff war ursprünglich mal die Band von Nina Hagen und als diese ausstieg machten sie ohne Nina ihre eigene Musik. Ich war ernsthaft erstaunt, daß zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft ein neues Best Of der Band erschienen ist – kennen wirklich noch so viele Spliff, daß sich das lohnt?

Die Band gab es nur 5 Jahre (1980-1985) – und ihre Gründung ist 30 Jahre her.
Die Musik ist irgendetwas zwischen Punk und Funk mit deutschen Texten und garantiert nicht so flach, wie manche NDW Titel. Eigentlich wollte ich ja „Radio“ von Spliff featuren, aber es ist ums Verrecken kein Video davon im Netz zu finden. Herzlichen Glückwunsch von 1982 ist aber auch ein guter Track, der besser für Spliff steht, wie „Carbonara“, ihr wohl bekanntester Titel – den würde ich tatsächlich der NDW zuordnen…

George Kranz: Trommeltanz

Wie beschreibt man diese Nummer? Nun, es ist eine Art Vertonung eines Schlagzeugsolos mit Stimme und anderen Instrumenten neben dem Schlagzeug. 1983 schaffte der deutsche Schlagzeuger George Kranz damit unter anderem den ersten Platz in den US Dance Charts.
Der Trommeltanz ist eine wirklich schräge Nummer – und sowas liebe ich ja ab und an. Ich kann mich erinnern, daß George Kranz damals nicht bei der ZDF Hitparade auftreten durfte, weil der Text ja nicht Deutsch ist.

George Clinton: Atomic Dog

Mein Lieblingstitel Funk Legende George Clinton von 1982.

Auf dem Lied basiert auch „What’s My Name?“ von Snoop Doggy Dog. Meiner Meinung nach eine billige Kopie.

Auch zu diesem Lied habe ich eine kleine Anekdote: Ich war mit 3 Freunden 1988 in der damaligen DDR. Wir waren in einer Art Diskothek, in der der DJ von Musikkassetten auflegte und einen Telefonhörer zum Vorhören verwendete – kein Witz! Wir fragten, ob er ein Lied von einer Kassette auflegen würde, die wir im Auto hatten. Er sagte zu, wir ins Auto und auf Atomic Dog gespult und dem DJ gegeben. Warten. Er spielte das Lied nicht. Auf Nachfrage, warum nicht, meinte er, die Kassette wäre kaputt. Wir konnten das nicht glaube. Er gab uns den Hörer und George Clinton war am Telefon. Er konnte nicht glauben, daß das tatsächlich so gehört…

Goldie: Inner City Life

Da wir gestern schon beim Thema „Inner City“ waren, heute wieder ein Track mit dem Wort im Titel, aber diesmal mein Favorit unter allen Breakbeat Stücken: Inner City Life von Goldie. Goldie ist übrigens keine Sängerin, sondern ein männlicher englischer Musiker mit jamaikanischen und schottischen Wurzeln. Die coolen Vocals stammen von der Sängerin Diane Charlemagn. Die wiederum war auch die Sängerin der Funk Band „52nd Street“ und vom „Urban Cookie Collective“. Später sang sie auch bei Liveauftritten von Moby und 2006 nahm sie ein Jazzalbum auf.

Der Titel war 1995 kein wirklicher Chartbreaker, tauchte aber öfters als Untermalung von langen Kamerafahrten in Reportagen auf. Ein Sound, der Atmosphäre schafft…

Eine sehr gelungene Coverversion von dem durchaus auch nicht zu verachtenden Original von Marvin Gayel (1971). Working Week zogen den Titel 1985 rüber in den jazzigen Bereich. Eine durchaus gelungene Morphose.

Working Week ist irgendwie heute vergessen und auch ich muß zugeben, daß ich sie erst wiederentdeckt habe beim durchkramen meiner Plattenkiste. Die Gruppe besteht aus dem Gitaristen Simon Booth und dem Saxofonisten Larry Stabbins, die mit verschiedenen Sängerinnen zusammenarbeiteten. Juliet Roberts, die Inner City Blues singt, war lange Zeit festes Mitglied der Band.

Chilliger Discosound aus England von 1981. Das ist einer der Titel, die früher in meiner Stammdisse zum „Zapfenstreich“ gespielt wurden, um die Gäste rauszukuscheln. Angenehme soulige Vocals, wobei die Background Vocals heute in manchen Passagen etwas kitschig wirken.

Ich empfand den Titel nie als Aufforderung zum Gehen, eher zum Bleiben…

Springen wir mal zurück in die 70er und hören auf die Stimme Budhas. Being Boiled von The Human League ist tatsächlich bereits 1978 entstanden. Das Video zeigt die Version von von 1982, die in Deutschland gleich 2x in die Charts kam. 1982 auf den 57. Platz und 1986 schaffte der Titel dann doch den Einzug in die Top Ten immerhin auf Platz 6.

Definitiv ein Meilenstein der elektronischen Musik, der auf der Tanzfläche abgeht…

Republica: Ready to go


Ready To Go
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Kennt irgendwer noch Republica? Sie nannten ihre Musik Techno-Pop Punk Rock. Man kann sie wohl zu den One Hit Wonders zählen. Der eine Track von 1996 hat aber auch alles. Die Sängerin Saffron war übrigens Tänzerin bei The Prodigy und hat auch bei Techno Projekten ihre Stimme geliehen.

Republica existiert bis heute, Aber nach den zwei Alben aus den 90ern kam irgendwie nicht wirklich was Neues von ihnen…

Das Knallervideo, das keiner kennt. Es wurde als Best Video den MTV Europe Music Awards 2006 ausgezeichnet – verdient, wie ich meine. Die Verfilmung von betrunkene-dekorieren.de. Mein Favorit ist eindeutig das Hochsofa. 😉

Zwar wurde das Video ausgezeichnet, aber selten gesendet – im Fernsehen habe ich das nie gesehen. Den Track kannte ich aber schon vor der Preisverleihung aus den Clubs. Guter Housetrack von 2006 – irgendwie kommt es mir vor, als ob ich den schon länger kenne…