Archive for Oktober, 2010

Die Familie Popolski, teilweise sind sie auch als „The Pops“ aufgetreten, interpretieren eigentlich alle möglichen Popsongs als Polka. Cherry Lady ist da eine Ausnahme: aus der Modern Talking Ohrenbeleidigung haben sie eine Cross Over Version gebastelt, die mal richtig rockt.

Wer es nicht weiß: Der Kopf der Band ist Achim Hagemann, der mit Hape Kerkeling zusammen damals „Total Normal“ gemacht hat und z.B. bei „Hurtz“ am Klavier saß…

EMF: Unbelieveable

EMF Unbeliefable

Wenn man heute den Begriff „Rave“ hört, denkt jeder an Techno. Rave ist aber auch eine Musikrichtung. Unbeliveable vom EMF (das Video läßt sich leider nicht einbinden – Danke EMI!) ist wohl der Partykracher aus der Hochphase des Rave. Irgendwie ist Rave noch nicht wirklich wiederentdeckt worden. Warum eigentlich nicht?

Kein aufwändiges Instrumentarium. Einfach ne Orgel ein wenig Fingerschnipsen und eine gute Stimme. So schaffte es Ulla Meinecke mal mit diesem Song in die Charts. Geschrieben wurde das übrigens von Edo Zanki.

Jan Delay hat bewiesen: Deutscher Funk kann funktionieren. Aber das haben einige andere auch schon vor ihm bewiesen. Bei einem Lied verstehe ich bis heute nicht, warum das kein Hit geworden ist: Eben jenes “Gib mir Musik”, das er zusammen mit Sascha, Xavier Naidoo (die Heulboje, die ich eigentlich nicht mag), Rolf Stahlhofen und auch Till Brönner aufgenommen hat. Gute Laune Mucke vom Feinsten.

Für mich das beste Lied, das Tears for Fears jemals aufgenommen hat. Ein wunderbarer Klangteppich, der auf YouTube oft verwendet wird, um nachdenkliche Bilderserien zu untermalen. Wurde u.a. von Xavier Naidoo gecovert. Sicherlich als Hommage gedacht, aber es gibt Lieder, die darf man einfach nicht covern. Dies hier gehört sicherlich dazu.

Soll man den DJs der gängigen Ü30 Partys glauben, haben wir in den 80ern nur Whitney Houston und Weather Girls gehört. In meiner damaligen Stanmmdisco, dem Inside Club in Marktleugast/Oberfranken, lief aber damals House, Funk & Soul. Eine unserer Hymnen war eben jener Titel, zu dem wir tatsächlich auf der Tanzfläche gepogt haben.

Das Video dazu habe ich das erste Mal auf YouTube gesehen – sowas hat man im Fernsehen damals nicht gesehen. Und es ist vielleicht besser so. Denn das Video ist wohl wirklich übelster Low Budget Trash.

Darryl Pandy ist übrigens immer noch aktiv, kaum zu glauben, auf MySpace hat er gerade einmal 1229 Freunde


Nachtrag 12.11.2010:

Der Titel basiert übrigens auf dem Track von Isaac Hayes „I Can’t Turn Around“ – hört mal genau hin…

KLE bloggt über Mucke…

Schon sehr lange geisterte die Idee in meinem Kopf rum, meine Gedanken zu Musik zu teilen.

Ich arbeite ab und als DJ. Ich habe so mein Studium zum Grafiker finanziert und kann es ab und an einfach nicht lassen. Musik gehört einfach zu meinem Leben. Ich stehe aber nicht in Clubs hinter den Turntabeln, sondern habe eine mobile Anlage für eher private Veranstaltungen, wie z.B. Hochzeiten oder Studentenpartys. So lege ich u.a. für die Firma Mobydisc auf. Und ich spiele mit dem Gedanken, das auch auf eigene Kappe anzubieten.

Bei diesen Veranstaltungen muß ich natürlich massenkompatibel die Musikauswahl dem jeweiligen Publikum anpassen, privat fallen mir aber immer wieder mal Titel ein/auf, die meiner Meinung nach zu Unrecht vergessen wurden, oder es verdient hätten, bekannt zu werden. Darüber schreibe ich hier im Bandsalat.